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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.
Ergebnisse des Bonn Symposiums 2018 erschienen
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Der Bericht über das Bonn Symposium Lokale Entwicklung neu denken. Wie gelingt der Wandel hin zu Nachhaltigkeit stellt die Ergebnisse der Vorträge und Diskussionen zusammen, die sich Ende November um die Fragestellungen der Stiftung Entwicklung und Frieden drehten, welchen Beitrag können und müssen Städte und Gemeinden zu einem grundlegenden Umdenken hin zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten? Welche Rolle kommt dabei der Wissenschaft, der Wirtschaft und den engagierten Menschen vor Ort zu? Wo liegen die Herausforderungen bei der Umsetzung der Agenda 2030 auf lokaler Ebene? Download des Berichts unter: www.sefbonn.org/fileadmin/. Darüber hinaus gibt es vier Interviews, die im Rahmen des Symposiums geführt wurden:
- "It’s not a project, it’s a way of life". Interview mit Colisile Tfwala über die Einbindung der Wirtschaft für lokale nachhaltige Entwicklung. Abruf unter: www.youtube.com/watch
- b) "We are the voice of young people in urban sustainability". Interview mit Nick Ngatia ĂĽber Nairobi Urban Creators. Abruf unter: www.youtube.com/watch
- c) "We have to create demand for better governments". Interview mit Namhla Mniki-Mangaliso über die Stärkung der Zivilgesellschaft in Afrika. Abruf unter: www.youtube.com/watch
- d) "A sustainable city needs sustainable institutions". Interview mit Ahmed Abu-Laban ĂĽber Ramallah als regionales Modell fĂĽr Nachhaltigkeit. Abruf unter: www.youtube.com/watch
Bundesminister MĂĽller ruft zum Kampf gegen Kinderarbeit auf
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Zur Eröffnung der Grünen Woche betont Minister Gerd Müller: "Wir bauen unseren Wohlstand noch viel zu oft auf dem Rücken der Menschen in Entwicklungsländern auf. Kaffee, Kakao, die Baumwolle für unsere Hemden oder Metalle für unsere Elektronikgeräte – viele alltägliche Produkte werden unter untragbaren Arbeitsbedingungen oder mit ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt. Das ist auch ein Weckruf an die Konsumenten: Schaut hin, was ihr kauft. Beim ersten Stück Schokolade sollte man doch wissen, ob dafür Kinder in den Kakaoplantagen Westafrikas schuften mussten oder eben nicht." Der Verdienst von Kakaobauern kann nicht ansatzweise deren Lebensunterhalt decken. Die Folgen sind Armut, Hunger und Kinderarbeit. 2,3 Mio. Kinder arbeiten auf Kakaoplantagen allein in Westafrika. Über 85 Prozent des deutschen Kakaos wird in den westafrikanischen Ländern Nigeria, Ghana und der Elfenbeinküste produziert. Dank des deutschen „Forum Nachhaltiger Kakao“ konnte der Anteil nachhaltig produzierten Kakaos in Deutschland von drei Prozent auf 60 Prozent gesteigert werden. "Über 150 Millionen Kinder müssen weltweit noch arbeiten – das ist fast jedes zehnte Kind. Deswegen sagen wir der Kinderarbeit den Kampf an", so Minister Müller. Und weiter: "Sollte eine freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen nicht ausreichen, kommt 2020 eine gesetzliche Regelung." Quelle: Pressemitteilung BMZ vom 18.1.2019
Bewerbungsphase fĂĽr Projekt Nachhaltigkeit 2019 gestartet
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Gesucht werden Projekte, die sich auf unterschiedliche Weise innovativ für eine nachhaltige Entwicklung engagieren und einen Beitrag zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) leisten. Der Preis richtet sich an zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen, Privatpersonen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen (Schulen, Universitäten, Bibliotheken etc.), Unternehmen, Start-ups und Kooperationen. Voraussetzung ist, dass sich das Projekt bereits in der Umsetzung befindet. Die Auszeichnung „Projekt Nachhaltigkeit“ ist ein etabliertes Qualitätssiegel, das durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) bundesweite Bekanntheit erlangt hat. Preisträger erhalten verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit für ihr Projekt, Zugang zu einem regionalen und bundesweiten Netzwerk sowie eine exklusive Einladung zu den bundesweiten RENN.tagen, einer Konferenz mit Nachhaltigkeitsinitiativen aus ganz Deutschland. Die 40 ausgezeichneten Projekte werden mit je 1.000 Euro bedacht. Projektabgabe bis zum 28. Februar 2019 online. Weitere Informationen und Bewerbung unter: www.projektnachhaltigkeit
Bonn: Fördermittel für die Umsetzung der Agenda 2030
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Der Ausschuss für Internationales und Wissenschaft der Stadt Bonn vergibt in diesem Jahr zum ersten Mal F.rdermittel für Projekte, die zur Umsetzung der Agenda 2030 beitragen. Diese werden zusätzlich zu den bereits bestehenden Fördermitteln für entwicklungspolitische Bildungsarbeit und die Stärkung der Bonner Projektpartnerschaften vergeben. Anträge können bis 11. Februar 2019 eingereicht werden. Die Projekte müssen bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Ausschuss für Internationales und Wissenschaft voraussichtlich in seiner Sitzung am 8. Mai 2019. Die schriftlichen Anträge sind an das Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit, z. Hd. Herrn Hötte, Altes Rathaus, Markt, 53111 Bonn, zu richten. Weitere Informationen, Antragsformular und Anlagen unter: www.bonn.de/aiw-foerdermittel
Die Kampagne Fairtrade Towns will 2019 "Frauen stärken"
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Alle Aktivitäten 2019 werden rund um das Thema Geschlechtergerechtigkeit gestaltet, um auf die Rechte von Frauen weltweit aufmerksam zu machen und Kleinbäuerinnen sowie Arbeiterinnen im globalen Süden zu stärken. Am 19. Januar startet die Rosenkampagne „Flower Power“, die am Weltfrauentag am 8. März ihren Höhepunkt findet. Dafür liegt ein Aktionsleitfaden vor. Download hier
Video-Reihe Migration und Flucht
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Das Südwind-Institut hat in den vergangenen Wochen eine zehnteilige Videoreihe mit ihren MitarbeiterInnen veröffentlicht, in der auch das Thema der Arbeitsmigration und der Rücküberweisungen angesprochen wird. Gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen sowie durch die Evangelische Kirche im Rheinland und die Diözesanstelle Weltkirche-Weltmission im Erzbistum Köln befinden sich die Videos auf youtube.
Newsletter Bildungsauftrag Nord-SĂĽd, Januar 2019, erschienen
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Anlässlich der Europawahl vom 23. bis zum 26. Mai 2019 wird die Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd monatlich Informationen zu Materialien, Kampagnen, Veranstaltungen, die sich aus Sicht des Globalen Lernens mit Europa und den Europawahlen befassen, in ihrem Newsletter veröffentlichen. "Friedensarbeit, Menschenrechte, weltweite Solidarität und Vielfalt des Lebens sind dabei richtungsgebende Themen", heißt es dazu in der Ankündigung. Begonnen wird mit dem Hinweis auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die dieses Jahr unter dem Motto „Europa wählt Menschenwürde“ stehen. Die Wochen bieten den Rahmen für unterschiedliche Aktionsformen. Weiter startet die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit der Freien Hansestadt Bremen das Filmprojekt #ZEIGDICH zur Frage "Wie sieht dein Europa aus?". Anregung fürs Filmemachen zu Themen des Globalen Lernens gibt ein Workshop beim Aktionstreffen der Kampagne Saubere Kleidung in Sachsen-Anhalt. Weitere Informationen enthält der bundesweite Eine-Welt-Veranstaltungskalender. Download des Newsletters Nr 141 unter: wusgermany.de/
Die Umsetzung der Agenda 2030 ist eine kulturelle Aufgabe
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Der Deutscher Kulturrat legt Positionspapier zur UN-Agenda 2030 vor. Dazu Olaf Zimmermann, Gesch.ftsführer des Kulturrates: "Die Idee der Nachhaltigen Entwicklung ist im Kern ein kulturelles Projekt. Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele sind gleichzeitig Kompass und Motor einer kulturellen Veränderung, die auf ein gutes Leben aller Menschen auf unserem Planeten zielt. Der Deutsche Kulturrat sieht seine Aufgabe darin, bei der Weiterentwicklung der Agenda 2030 der kulturellen Dimension eine stärkere Beachtung zukommen zu lassen." Weitere Informationen und Download
