SKEW-Praxistage 2026: "Gemeinsam stark für kommunale Entwicklungspolitik"
/ Gustav-Stresemann-Institut
Wie finde ich geeignete Partner*innen für mein Engagement in der kommunalen Entwicklungspolitik? Wie baue ich langfristige, verlässliche Zusammenarbeit auf? Rund um diese Fragen bietet die Servicestelle für Kommunen in der Einen Welt (SKEW) gebündelt in einer Veranstaltung mehrere Seminare an:
Engagierte im Blick – Visualisierung der Akteurslandschaft vor Ort
Erfolgreiche Vorhaben in der kommunalen Entwicklungspolitik brauchen Mitstreiter*innen. In diesem interaktiven Seminar entwickeln Sie eine individuelle Visualisierung Ihrer kommunalen Akteurslandschaft, die Sie mit nach Hause nehmen können. Diese können Sie dann nutzen, um immer mal wieder drauf zu schauen, wer für bestimmte Vorhaben einbezogen werden könnte oder sollte. Ein guter Überblick über die vielfältigen Netzwerke ist die Grundlage, um die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und weiteren Partner*innen strategisch und nachhaltig zu gestalten.
Was wirkt? Lokale Akteursgruppen für die kommunale Entwicklungspolitik gewinnen und begeistern – am Beispiel Fairer Handel
Engagement entfaltet Wirkung – aber wird sie auch in Ihrer Kommune wahrgenommen? Ohne die Sichtbarmachung von Wirkung bleibt das Engagement für die kommunale Entwicklungspolitik oft abstrakt. Dabei helfen direkte Wirkungszusammenhänge dabei, andere Akteursgruppen für Themen zu begeistern und sie mitzunehmen. Am Beispiel des Engagements im Fairen Handel erarbeiten wir mit Ihnen, wie Sie die Wirkungen Ihrer Projekte sichtbar machen und an unterschiedliche Akteur*innen ihrer Kommune überzeugend kommunizieren. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, welche Wirkungen in Ihrer Kommune Anklang finden, wie Sie mit einfachen Methoden greifbare Daten aufbereiten und wie Sie Ihre Ergebnisse zielgruppengerecht vermitteln.
Fit für die Partnerschaft: Akteure gewinnen, Rollen klären und Zusammenarbeit organisieren: Wie binde ich potenzielle Partner*innen in die kommunale Entwicklungspolitik ein?
Kommunale Entwicklungspolitik und internationale Partnerschaften leben vom Engagement verschiedener Akteure aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft, Bildung und Wirtschaft. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit braucht es Klarheit über Interessen, Rollen und Zuständigkeiten. In diesem praxisorientierten Seminar erarbeiten die Teilnehmenden, wie relevante Akteure identifiziert, gezielt eingebunden und in tragfähige Kooperationsstrukturen eingebettet werden können. Anhand konkreter Beispiele und Methoden beschäftigen sie sich mit Rollenverteilung, Arbeitsstrukturen sowie dem konstruktiven Umgang mit Herausforderungen in der Zusammenarbeit. Ziel ist es, die relevanten Akteure für die eigene Partnerschaftsarbeit zu bestimmen, ihre Beiträge und Rollen zu klären und konkrete nächste Schritte für die Zusammenarbeit abzuleiten.
Akteur*innen langfristig einbinden: Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement gemeinsam gestalten
Kommunale Nachhaltigkeit ist eine langfristige Aufgabe. Ziele und Maßnahmen müssen immer wieder überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Ein kontinuierlicher Austausch und die dauerhafte Einbindung lokaler Akteur*innen können dazu beitragen, kommunale Nachhaltigkeitsziele erfolgreich zu verfolgen und deren vielfältige Perspektiven, Erfahrungen und Kompetenzen langfristig einzubeziehen.
Im Seminar beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Kommunen den kontinuierlichen Austausch zwischen Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und weiteren lokalen Akteur*innen gestalten können. Gemeinsam diskutieren wir Erfolgsfaktoren für eine langfristige Einbindung, reflektieren Praxisbeispiele und entwickeln konkrete Ansätze für die kommunale Praxis.
Möglichkeiten und Grenzen der Beteiligung von nicht-kommunalen Akteuren in Förderprojekten
Die SKEW konzentriert sich mit ihren Förderprogrammen auf Kommunen. In den konkreten Förderprojekten ist es manchmal aber gar nicht so klar getrennt, welche Aufgaben zum Beispiel der Partnerschaftsverein oder der Eine-Welt-Laden im Projekt übernimmt. Dabei steckt das Zuwendungsrecht enge Grenzen, gibt aber auch Spielräume, in denen die Einbindung nicht-kommunaler Akteure möglich und erwünscht ist. Wir wollen einen kurzen Überblick geben – über die Grenzen, aber auch über die Nutzung der Spielräume.
Neben den Seminaren können Sie sich im Café der kommunalen Entwicklungspolitik zum Veranstaltungsthema vernetzen, Erfahrungen austauschen und von verschiedenen Perspektiven zum Thema profitieren. Das Programm finden Sie im Anhang dieser Mail.
Für eine Übernachtung im Tagungshaus Gustav-Stresemann Institut (GSI) ist gesorgt. Reise- und Übernachtungskosten werden von der SKEW angelehnt an das Bundesreisekostengesetz übernommen. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie zusätzlich eine Übernachtung vom 8. auf den 9. November benötigen, in Einzelfällen ist dies möglich.
Anmeldung bis zum 25. Oktober unter:
https://skew.engagement-global.de/veranstaltung-detail/13397--skew-praxistage-2026.html
