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Sicherheit, Rechte und Empowerment. Frauen in El Alte und ländlichen Regionen Boliviens

/ VHS Bonn, Raum 3.49

In Lateinamerika weist Bolivien die höchsten Zahlen von physischer und sexualisierter Gewalt gegen Frauen auf. Drei von vier Frauen dort geben an, Gewalt durch ihre Partner erlebt zu haben. 120 Frauen werden jedes Jahr getötet. Die Frauenrechtsorganisation OMAK bietet sichere Räume, um das Empowerment von Frauen zu fördern und ihre Rechte langfristig zu stärken.

Esther Henning studierte an der Universität zu Köln Regionalwissenschaften Lateinamerika. Vermittelt von EIRENE hat sie von 2019 bis 2025 im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) in El Alto lokale Organisationen beraten.

Sie gewährt einen Einblick in ihre Arbeit als Fachkraft im ZFD bei OMAK und geht auf die spezifischen Unsicherheiten ein, denen Frauen in El Alto und im ländlichen Umland ausgesetzt sind. Sie erläutert, unter welchen Umständen sie Opfer von Gewalt und Diskriminierung werden und zeigt, wie gemeinschaftliche und nachhaltige Ansätze Veränderungen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene bewirken können.

Zur Anmeldung

Die Veranstaltung ist Teil der Seminarreihe "Lateinamerikanische Perspektiven", einer Kooperation zwischen der Volkshochschule Bonn, der Abteilung für Altamerikanistik und dem Interdisziplnären Lateinamerikazentrum (ILZ) der Universität Bonn, der Arbeitsgemeinschaft für Internationale Begegnungen e.V. (AFIB), der Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste e.V. (AGdD) und dem Ibero-Club-Bonn.

Bild: © Creative Commons Attribution Share Alike 4.0 International license, pixabay  

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