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Seminar: FIAN-Bildungsmethoden zu Menschenrechten in globalen Lieferketten

/ Jugendherberge Bonn

Ob im Auto, Handy oder unseren Lebensmitteln: Viele der Rohstoffe, die den Weg in unseren Alltag finden, werden in den Ländern des Globalen Südens an- oder abgebaut. Verantwortung für menschenrechtliche Pflichten in den Lieferketten werden dabei häufig nicht wahrgenommen. Auch deutsche Unternehmen profitieren systematisch von fehlenden verbindlichen Abkommen zu Menschen- und Arbeitsrechten.

FIAN hat die Auswirkungen des deutschen Aluminiumbedarfs in einer Bauxit-Mine in Guinea unter die Lupe genommen. Es kommt zu Vertreibungen und anderen Menschenrechtsverletzungen. Durch Umweltschädigungen wird der lokalen Bevölkerung die Lebensgrundlage entzogen. Die neuen FIAN-Bildungsmethoden setzen sich zum Ziel, die verschiedenen Verantwortlichkeiten in der Wirtschaft und in der Politik nachvollziehbar zu machen.

Ein virtueller Actionbound und ein Rollenspiel erlauben es den Teilnehmenden, sich aus unterschiedlichen Perspektiven spielerisch der Problematik zu nähern. Neben der praktischen Anwendung der Methoden erwerben die Teilnehmenden Hintergrundwissen zu staatlicher Verantwortung beim Schutz der Menschenrechte. Anschließend wird die Weiterverwendung z.B. innerhalb eigener Veranstaltungen besprochen. Ziel des Workshops ist es die verschiedenen Methoden eigenständig mit einer Gruppe durchführen zu können.

Anmeldung notwendig.

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