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Big Tech als geopolitischer Akteur: Frieden und Entwicklung im digitalen Zeitalter

/ Altes Rathaus

Durch das Aktivieren oder Deaktivieren seiner Starlink-Systeme hat der Tech-Milliardär Elon Musk die Möglichkeit, den Verlauf des Krieges in der Ukraine direkt zu beeinflussen: Als er Anfang 2026 die Internetverbindung des russischen Militärs unterbrach, erzielte die Ukraine ihre größten territorialen Gewinne seit 2023. Dies verdeutlicht die immense Bedeutung digitaler Technologien, großer Tech-Plattformen und künstlicher Intelligenz für Frieden und Entwicklung. Big Tech prägt die globale Sicherheitslandschaft, beeinflusst die Handlungsfähigkeit von der lokalen Ebene bis hin zur internationalen Politik und entscheidet darüber, wer Zugang zu zukünftigen Chancen erhält – oder davon ausgeschlossen bleibt.

Das Bonn Symposium 2026 nimmt diese neue digitale Macht als geopolitische Realität ernst und stellt folgende Fragen: Wie lassen sich diese technologischen Innovationen nutzen, um eine gerechte globale Entwicklung zu fördern, ohne dabei neue Abhängigkeiten zu zementieren? Und welche Verantwortung ergibt sich daraus für Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und internationale Zusammenarbeit?

Auf dem Podium diskutieren:

  • Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen

  • Markus Beckedahl, Gründer Zentrum für Digitalrechte und Demokratie; Mit-Initiator der Konferenz re:publica; Gründer und ehem. Chefredakteur des Blogs Netzpolitik.org
  • Carla Hustedt, Leiterin Bereich Digitalisierte Gesellschaft, Stiftung Mercator

Moderation: Eva Lindenau, Programmgeschäftsführerin phoenix (ARD/WDR)

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