+++  Nicht verpassen: Unsere Filmfair 2022 +++    Unsere Broschüre "Bonner Netzwerk für Entwicklung"

News Archiv

Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

2021

FilmCafé global - Online-Gesprächsreihe

Vom

Filme lassen Fernes nah werden, sie berühren, sie begeistern oder beklemmen. Sie geben neue Einblicke in und andere Perspektiven auf die Welt. Im Globalen Lernen sind Filme ein
ganz besonderer Schatz. Denn nur wenigen von uns ist es möglich Indien, Peru, Südafrika oder andere Länder kennenzulernen und niemand kann all die verschiedenen Lebenswelten
von Menschen selbst erfahren. Ob Schüler*innen, Konfis, Gemeindegruppen, Filmfans, normale Kinobesucher*innen; ob zu Klimagerechtigkeit, Kolonialismus, Menschenrechten, Frausein – für alle und zu allem gibt es Filme, die in der Bildungsarbeit eingesetzt werden können.

Wir möchten mit dem Angebot die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Filmen im Globalen Lernen vorstellen, Tipps und Tricks geben, Methoden der medienpädagogischen Begleitung vorstellen und aufzeigen, auf was ich achten muss, wenn ich z. B. Filme online zeigen will, wie ich ein Festival auf die Beine stelle oder Kampagnenarbeit mit Filmen unterstütze.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und laden herzlich ein zum Gespräch und Austausch ins „FilmCafé Global“!

Katja Breyer, Birgit Eichmann, Christian Engels, Irina Grassmann, Ralf Häussler, Albrecht Hoffmann, Bettina Kocher, Martina Kriwy, Bernd Wolpert

Programm – Januar bis April 2022

  1. „Frauenpower“ - Frauen vor und hinter der Kamera

Donnerstag, den 27. Januar 2022, 16.00-17.30 Uhr

Frauen vor und hinter der Kamera - Ein Blick nach Pakistan und andere Länder außerhalb Europas: Im Mittelpunkt des Workshops steht das Empowerment von Frauen anhand von filmischen Beispielen, die einen Blick auf die Lebenssituationen von Frauen werfen. Diese und andere Filme können dann z. B. aus Anlass des Weltfrauentages am 8. März gezeigt werden.

Nähere Informationen und Anmeldung bis Mittwoch, den 19.01.2022 hier

  1. Klimagerechtigkeit mit Filmen vermitteln

Mittwoch, den 16. Februar 2022, 16.00-17.30 Uhr

Klimaschutz ist ein Anliegen, für das sich viele Menschen einsetzen. Dabei ist es auch wichtig den Gerechtigkeitsaspekt zu vermitteln. Dafür können Filme einen wichtigen Beitrag leisten. Welche Filme bieten sich zu dem Thema besonders an für Schulen, Kirchengemeinde, z. B. beim Klimafasten oder Volkshochschule? Wie können sie eingesetzt werden?

Nähere Informationen und Anmeldung bis Mittwoch, den 9.02.2022 hier

  1. „Koloniale Geschichte“ in der Auseinandersetzung in und mit Filmen

Mittwoch, den 9. März 2022 16.00-17.30 Uhr

Die Verbrechen der Vergangenheit gegen Menschen auf anderen Kontinenten scheinen weit weg, räumlich und zeitlich. Filme können dieses koloniale Erbe, gerade die verdrängten Kapitel deutscher Geschichte, in unseren Blick rücken. Das ist unbequem, aber notwendig, um die globalisierte Gegenwart zu verstehen. Ein Dokumentarfilmer ist angefragt, von seiner Arbeit zu berichten.

Nähere Informationen und Anmeldung bis 28.02.2022 hier

  1. Kinderrechte und Kinderarbeit: Filme zeigen Kinderwelten

Dienstag, den 5. April 2022 16.00-17.30 Uhr

Weltweit arbeiten 152 Millionen Kinder – fast jedes zehnte Kind im Alter zwischen fünf und 17 Jahren. Welche Filme zu dem Thema bieten sich besonders für den Bildungsbereich, für Schulen und Kirchengemeinden an? Und wie können sie eingesetzt werden?

Nähere Informationen und Anmeldung bis Dienstag, den 29.03.2022  hier

  1. Rohstoffgerechtigkeit am Beispiel E-Mobilität

Mittwoch, den 28. April 2022 16.00-17.30 Uhr

„Was ist ein Tesla? Ein I-Phone auf Rädern!“ Für die Elektromobilität werden Rohstoffe wie Lithium, Kobalt oder Gold benötigt - und zwar in rasant steigenden Mengen. Menschenrechtsverletzungen und Umweltbelastungen gehen damit einher. Die Filme zeigen die Problemlagen auf, aber auch was wir konkret für eine wirklich nachhaltige Mobilität und Digitalisierung tun können.

Nähere Informationen und Anmeldung bis Mittwoch, 21.04.2022

FairActivists gesucht!

Vom

FairActivists starten in die 2. Runde – Bewirb dich jetzt

Bis zum 14. Januar 2022 können sich junge Erwachsene für das FairActivists-Programm bewerben und für fairen Handel in Aktion treten

Du bist zwischen 18 und 27 Jahren alt und willst dich aktiv für eine nachhaltige Zukunft und mehr Gerechtigkeit im globalen Handel einsetzen? Du hast Lust, dich politisch einzusetzen und möchtest dich mit jungen Menschen von hier und aus Ländern des globalen Südens austauschen? Du hast Ideen, wie man den fairen Handel voranbringen kann und bist neugierig, welche Themen und Menschen hinter Fairtrade stecken? Dann werde „FairActivist“ und bewirb dich beim gleichnamigen Programm des gemeinnützigen Vereins Fairtrade Deutschland e.V.

Die FairActivists begleiten die Kampagnen- und Advocacyarbeit von Fairtrade Deutschland und entwickeln eigene kreative Aktionen, um insbesondere die junge Generation über die Missstände im Welthandel aufmerksam zu machen. Das Programm bietet eine Ausbildung und stetige Weiterbildung zum fairen Handel sowie Skills im Bereich Social Media, Kampagnen, Advocacy- und Pressearbeit. Zur Jahresagenda gehören zudem die Teilnahme an Veranstaltungen, exklusive Einblicke in die Arbeit von Fairtrade weltweit und die Zusammenarbeit mit Fairtrade-Towns, -Schools und Unis sowie jungen Fairtrade-Engagierten in Europa und weltweit.

Du fühlst dich angesprochen und hast Lust, andere jungen engagierten Leute kennenzulernen und dich gemeinsam mit einem tollen Team zu engagieren? Dann bewirb dich jetzt auf www.fairactivists.de und sei in 2022 mit dabei!

Bewerbungsdeadline: Freitag, der 14. Januar 2022, 24 Uhr.

Bonn fair - Appell an die Stadt Bonn

Vom

Erstmals seit zwanzig Jahren ist die Zahl der arbeitenden Kinder gestiegen. Die Folgen der Corona-Pandemie drohen jahrelange Erfolge und Bemühungen zunichte zu machen und das Ziel des Sustainable Development Goals (SDG) 8.7 der Agenda 2030, jegliche Form von Kinderarbeit weltweit bis 2025 zu beenden, scheint in immer weitere Ferne zu rücken. Kinderarbeit findet häufig am Anfang von Lieferketten statt, wir in Bonn sitzen als Konsument*innen am Ende. Mehr Informationen dazu finden Sie in dem im Juli 2021 erschienenen Artikel im Generalanzeiger.

2019 hat sich die Stadt Bonn bereits in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel gesetzt, dass bis 2030 die öffentliche Beschaffung auf „Kriterien der Nachhaltigkeit“ basieren soll. Als UN-Stadt, Standort so vieler internationler Hilfsorganisationen und nun auch bald als kinderfreundliche Kommune, wollen wir erreichen, dass hierfür ein verbindlicher Aktionsplan erarbeitet und das Ziel zeitnah erreicht wird. Durch einen breiten Appell aus der Zivilgesellschaft (im Bonner Netzwerk sind 60 Organisationen vertreten) wollen wir sicherstellen, dass in Zukunft in keinem von der Stadt Bonn beschafften Material Kinderarbeit und Menschenrechtsverletzungen zu finden sind.

Der Appell wurde am 17.11. auf einer Veranstaltung an Mitglieder des Stadtrats sowie der Stadtverwaltung übergeben. Lesen Sie hier unsere Pressemitteilung dazu.

 

Bonner SDG Tage: 17Ziele Zone Friedrichstraße

Vom

Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, Unternehmen und Gruppen präsentiert das Bonner Netzwerk für Entwicklung gemeinsam mit der Stadt Bonn die 17-Ziele-Zone Friedrichstraße als Teil der diesjährigen Bonner SDG-Tage. Diese werden unter dem Motto „17 Tage für die 17 Ziele“ mit zahlreichen Veranstaltungen und Angeboten Impulse geben und lokales Engagement vorstellen.

Die bunten Regenschirme in der Straße in der Innenstadt symbolisieren die 17 Ziele und machen die Friedrichstrasse vom 18. September bis zum 4. Oktober 2021 zur 17-Ziele-Zone, in der ein sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltiges Bonn zum Thema wird.

Im Aktionszeitraum jeweils freitags nachmittags (25. September und 1. Oktober) und samstags ganztägig (18. und 25. September) informieren an Infoständen zahlreiche Engagierte, wie sie sich für die SDGs in Bonn einsetzen. Die Geschäfte stellen sich dem Thema und Fußspuren auf dem Boden bieten alle Interessierten Gelegenheit, ihren ökologischen Fußabdruck zu testen. Plakate auf der Straße und in den Geschäften informieren über die SDGs im Allgemeinen sowie in Bonn und in der Friedrichstraße im Besonderen.

Fachmesse Engagement Weltweit

Vom

Die Fachmesse ENGAGEMENT WELTWEIT findet wieder statt! ENGAGEMENT WELTWEIT ist vom AKLHÜ e.V. – Netzwerk und Fachstelle für internationale Personelle Zusammenarbeit initiiert und in Deutschland die einzige Fach- und Jobmesse zum Thema Arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit. Sie richtet sich insbesondere an berufserfahrene Fach- und Führungskräfte sowie an Hochschulabsolvent*innen und Berufseinsteiger*innen.

Termin: Samstag, 23. Oktober 2021, 10:00 bis 17:15 Uhr. Veranstaltungsort ist die Rhein-Sieg-Halle, Bachstr. 1 in 53721 Siegburg

Tickets und alle Informationen finden Sie hier.

Bonner Nachhaltigkeitsfestival „Bonn-Rundum nachhaltig“

Vom

Bio – Regional – Fair: drei Elemente eines Ganzen, die zusammen zu einer Basis für eine rundum nachhaltige Lebensführung beitragen und sich gegen Ausbeutung von Natur und Mensch starkmachen. Das Lokale Agenda-Büro der Stadt Bonn zeigt in dem Event „Bonn - Rundum nachhaltig“ gemeinsam mit der Fair Trade Town, Bio-Stadt Bonn und zahlreichen Initiativen in Bonn und Umgebung, wie nachhaltiges Leben aussehen kann.

Die „Bonn - Rundum nachhaltig 2021“ wird vom 10. bis 22. September 2021 im Zeitraum der Fairen Woche in einer hybriden Form - sowohl digital als auch mit einer besonderen Veranstaltung auf dem Münsterplatz - stattfinden. Die Themenblöcke sind: „Rundum regional & ökologisch“, „Rundum fair & bewusst“, „Rundum Stadt & Natur“ sowie „Rundum kulturell & transformativ“.

Das Programm finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie beim Veranstalter.

Bonner Friedenstage 2021

Vom

Für 24 Stunden sollen die Waffen bedingungslos ruhen! Diese Forderung beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2001 und erklärte den 21. September zum Internationalen Friedenstag. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Recovering better for a sustainable and equitable world“. Weltweit rufen Initiativen und Organisationen am UN Peace Day dazu auf, sich für ein friedliches Miteinander zu engagieren.

Auch der Koordinationskreis der Bonner Friedenstage greift den Impuls der UN auf, sich bei vielfältigen Veranstaltungen und Events mit Fragen des Friedens auseinanderzusetzen, sich zu informieren und zu debattieren – online und in Präsenz.

Die Themenbreite umfasst Veranstaltungen zur

  • Klimakrise
  • gesellschaftlichen Zusammenhalt
  • Perspektive für Afghanistan nach dem Abzug der internationalen Militärpräsenz
  • deutsch – russischen Dialog
  • Frage, wann Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt
  • Unterstützung der Wahrheitskommission in Kolumbien
  • Vorstellung des diesjährigen Friedensgutachtens
  • Rolle von Frauen im Einsatz für den Frieden
  • „Bertha-Bahn“
  • Gedenkkultur
  • Aktionen im Einsatz gegen die Klimakrise

Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie hier.

17-Ziele-Zone Friedrichstraße

Vom

Die Friedrichstraße mit ihren zahlreichen inhabergeführten Geschäften, darunter Läden, deren Geschäftsprinzip der faire Handel ist, wird mit einem Regenschirmdach in den Farben der Nachhaltigkeitsziele optisch und inhaltlich zur 17-Ziele-Zone angepasst werden.

Gemeinsam mit der Eine-Welt-Promotorin für Bonn und das südliche NRW und dem Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn in Kooperation mit der Immobilien- und Standortgemeinschaft Friedrichstraße Bonn e.V, ist das Bonner Netzwerk für Entwicklung in der Friedrichstraße aktiv.

Die Stadtwerke Bonn (SWB) unterstützen die Installation mit Manpower und Equipment. Plakate auf der Straße und in den Geschäften informieren durchgängig über die SDGs im Allgemeinen und in Bonn und in der Friedrichstraße im Besonderen. Fußspuren auf dem Boden laden alle Interessierten ein, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu testen und zahlreiche Initiativen, Unternehmen und Gruppen präsentieren jeweils freitags nachmittags (25. September und 1. Oktober) und samstags ganztägig (18. und 25. September) an Infoständen, wie sie sich für die SDGs in Bonn einsetzen.

Mitglieder