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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Positionspapier: Nachhaltigkeit als Leitprinzip für ein zukunftsfähiges NRW

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Positionspapier des Fachforums Nachhaltigkeit NRW zu den Koalitionsverhandlungen in NRW 2022

Im Fachforum Nachhaltigkeit NRW vernetzen sich seit 2011 unterschiedliche zivilgesellschaftliche Organisationen aus Nordrhein-Westfalen, um die Nachhaltige Entwicklung im Land konstruktiv-kritisch zu begleiten. 13 Organisationen des Bündnisses haben nun ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet, welches sich mit Handlungsempfehlungen für Nachhaltige Entwicklung an die Sondierungspartner:innen von CDU NRW und Bündnis 90/Die Grünen NRW richtet.

Für die neue Legislaturperiode fordert das Bündnis interdisziplinäre und integrierte Lösungswege, die Nachhaltigkeit als klares, verbindliches und ressortübergreifendes Entscheidungskriterium für die künftige Landesregierung voraussetzen. Dabei wird auch die wichtige Rolle der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie als Werkzeug der Umsetzung betont.

Die wesentlichen Punkte des Positionspapiers:

  • Verankerung von Nachhaltigkeit als Staatsziel in der Landesverfassung
  • Aufbau einer Nachhaltigkeitsarchitektur in der neuen Landesregierung und wirkungsorientierter Umbau des Parlaments
  • Weiterentwicklung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie
  • Transparenz, Beteiligung und eine Regionale Nachhaltigkeitsstrategie im Rheinischen Revier
  • Schaffung von Grundlagen für eine erfolgreiche Umsetzung in den Kommunen
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung als zentrales Querschnittsthema für die gesamte Bildungskette
  • Stärkung des Engagements für global Nachhaltige Entwicklung in NRW

Der Krieg in der Ukraine und die drängenden existenziellen Herausforderungen, wie die Klimakrise, die Corona-Pandemie, die Beteiligungs- und Bildungsungerechtigkeit oder der weltweite Verlust der biologischen Vielfalt, zeigen auf, wie dringlich, miteinander korrespondierend und global die Herausforderungen unserer Zeit sind. Das Fachforum Nachhaltigkeit NRW zeigt mit dem Positionspapier Wege auf, wie diese Aufgaben in NRW gemeinsam, nachhaltig und entschieden angegangen werden können.

Quelle: https://www.germanwatch.org/en/node/85441

Stadt Bonn entwickelt „Kommunalen Nachhaltigkeitshaushalt“

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Die dritte Laufzeit des Projekts „Kommunaler Nachhaltigkeitshaushalt“ kann beginnen: Mit der Stadt Bonn wurde eine für die Projektziele bestens ausgestattete Modellkommune gewonnen.

Wie wirksam die Nachhaltigkeitsziele einer Kommune sind, hängt von den Mitteln ab, die durch den kommunalen Haushalt für passende Projekte bereitgestellt werden. Gerade in einer Zeit des Transformationsdrucks und äußeren Krisen gilt es, Mittel wirkungsorientiert zu planen und deren Verausgabung effektiv zu gestalten. Mit dem kommunalen Nachhaltigkeitshaushalt hat die LAG 21 NRW ein Modell entwickelt, welches diesen Anforderungen Rechnung trägt. In zwei Projektphasen hat es bereits in verschiedenen Kommunen über mehrere Themenfelder Anwendung gefunden. Nun soll es erstmals über den Gesamthaushalt einer Kommune erprobt werden.

Bonn steht in den Startlöchern

Für die dritte Projektphase wurde die Stadt Bonn als Modellkommune ausgewählt. Die Stadt kann auf den Erfahrungen aufbauen, die sie als Teilnehmerin der zweiten Projektphase sammeln konnte. In dieser arbeiteten bereits die Ämter Stadtkämmerei, Amt für Umwelt und Stadtgrün, Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit, Stadtplanungsamt und das Projekt Zukunft Radverkehr mit dem Projektmodell. Dabei konnte auch die vorhandene Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt einbezogen werden.

In den folgenden zwei Jahren wird Bonn nun eine wirkungsorientierte Nachhaltigkeitssteuerung über den gesamten Haushalt etablieren. Dies wird durch die fachliche Expertise der LAG 21 NRW und des Instituts für den öffentlichen Sektor (einem Think Tank der KPMG) begleitet. Geplant sind u.a. Workshops mit der kommunalen Verwaltung und die Entwicklung und Umsetzung kommunalspezifischer Begleitprozesse zu Kommunikation, Politikeinbindung sowie Schulungen zur Nutzung. Durch Netzwerktreffen mit den Modellkommunen vorheriger Projektphasen wird zudem ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch für alle bisherigen Teilnehmenden gefördert.

Weitere Einblicke in das Projekt bietet der Abschlussbericht der 2. Phase. Diesen finden Sie hier.

Quelle: LAG 21 NRW e.V.

FARMERS fighting the global crisis - Veranstaltungsreihe

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Die diesjährige Veranstaltungsreihe “FARMERS fighting the global crisis. Wie sieht eine gerechtere Wirtschaft aus?” der drei Bonner Fairtrade Universities (Alanus Hochschule, Universität Bonn & Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) greift die Dokumentation FARMERS von Fairtrade auf und thematisiert mit ihr die Herausforderungen von Produzent:innen im Zuge der Corona Pandemie.

Wie stark sind wir als Gesellschaft, als Einzelne, wenn eine Krise die ganze Welt erschüttert? Diese und weitere Fragen zur Gerechtigkeit und unserem eigenen Konsumverhalten leiten durch die drei Themenabende. Für die Dokumentationen wurden die Protagonist:innen aus Indonesien, Kenia und Peru über ein halbes Jahr von lokalen Filmteams begleitet. Entstanden ist ein beeindruckendes Zeitzeugnis, welches die Geschichten ungefiltert erzählt.

  • Di. 03. Mai 18:00 Uhr, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Raum E 146 im Gebäudecampus in Sankt Augustin (Grantham-Allee 20, 53757 Sankt Augustin)
  • Mi. 18. Mai 18:00 Uhr, Universität Bonn, Hörsaal VI (1 OG) im Hauptgebäude (Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn)
  • Di. 31. Mai 18:00 Uhr, Alanus Hochschule im Atelierhaus II (Raum im OG) auf dem Campus Villestraße (Villestraße 3, 53347 Alfter)

Die H-BRS widmet sich in ihrer Veranstaltung der Geschichte von Caroline aus Kenia – eine Geschichte, die neben nachhaltigem Kaffeeanbau auch finanzielle Unabhängigkeit und Geschlechtergerechtigkeit thematisiert. Im ersten Teil der Veranstaltung wird der Film gezeigt, im zweiten Teil sind alle Teilnehmenden eingeladen am Diskussionsgespräch
teilzunehmen. Dazu sind folgende Gäste vor Ort:
• Christine Freitag (Projektleiterin Entrepreneurship Projekte in Afrika, Forschungsgebiet u.a. Entwicklung von
Klein- und Mittelständischen Unternehmen in Afrika und Deutschland)
• Eileen Küpper (Lehrkraft für Interkulturelle Kommunikation und Diversity Management, Projekt Spring School
Programme Kenya)
• Sarah Friedrichs (Leiterin Diversitätsmanagement, Referentin für Internationalisierung und Diversität beim
Vizepräsidenten)

Die Universität Bonn zeigt die Dokumentation über Roberto Gallo, Fairtrade-Bananenbauer aus Peru. Während die Produktionskosten für ihn und die anderen Bananen Produzent:innen stetig steigen, fällt der Weltmarktpreis für Bananen seit 2017 beständig. Welchen Mehrwert der Zusammenschluss zu Kooperativen hat wird nicht zuletzt durch
die Corona-Pandemie sehr deutlich. Im Anschluss an die Dokumentation ist Katharina Farys, Kulturanthropologin an der Georg-August-Universität Göttingen, zu Gast. Ausgehend von den Filmaufnahmen zu den Lebensverhältnissen des peruanischen Bananenbauers Roberto widmet sich ihr Vortrag den kolonialen Kontinuitäten der (Un)Sichtbarkeit (in)transparenter
Wertschöpfungsketten und den Herausforderungen dekolonialer Repräsentationsversuche.

Die Alanus HS zeigt die Geschichte von Ponisih und ihrem Weg zwischen Tradition und dem Aufbrechen von Rollenbildern. Sie und ihre Familie ernten in Indonesien Kokosblüten, aus denen später Zucker hergestellt wird. Als Gast begrüßt die Alanus Hochschule Tobias Thiele, freiberuflicher Content Creator und Produzent der Dokuserie FARMERS. Tobias Thiele berichtet von seinen Erfahrungen als Creative Director des Projektes und gibt Antworten auf die Fragen: Wie gelingt moderne und integrative visuelle Kampagnenarbeit und partizipative Kommunikation über den fairen Handel? Welche ethischen Standards sind bei der Darstellung der Südperspektive zu berücksichtigen?

Abschlussbericht "Zukunft des Eine Welt-Engagements in NRW" veröffentlicht

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Zwei Jahre haben wir uns mit der Frage beschäftigt, was das Eine Welt-Engagement in Nordrhein-Westfalen in Zukunft prägen wird, vor welchen Herausforderungen Engagierte stehen und welche Unterstützungsbedarfe sie haben. Nun liegen unsere Ergebnisse für das Projekt „Die Zukunft des Eine Welt-Engagements in Nordrhein-Westfalen“ vor! Über 1000 Fragebögen, 125 Interviews und zahlreiche Protokolle haben wir ausgewertet und analysiert. Dabei haben wir viel über das Eine Welt-Engagement in NRW gelernt und auch immer wieder unsere eigenen Ansichten hinterfragt. Unterteilt in 10 Schwerpunktthemen haben wir die Ergebnisse aufbereitet und Schlussfolgerungen abgeleitet.

Wir möchten alle Interessierten ermutigen, die Erkenntnisse ausführlich zu studieren, um neues Wissen über das Eine Welt-Engagement in Nordrhein-Westfalen zu gewinnen und dieses für die eigene Arbeit zu nutzen. Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre!

Hier geht es zu den Ergebnissen.

Weltladen Bonn bietet Materialien für die Bildungsarbeit an

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Mit einem aktualisierten und erweiterten Angebot an Bildungsmaterialien zum Fairen Handel bietet der Weltladen Bonn interessierten Schulen und außerschulischen Lernorten für Kinder und Jugendliche Unterstützung bei der Vorbereitung einer Unterrichtseinheit oder einem Workshop zum Thema Fairer Handel.
Zum Verleih stehen fünf Bildungstaschen mit Materialsammlungen zu unterschiedlichen Produkten des Fairen Handels:

  • Kakao / Schokolade (Grundschule / Sekundarstufe I)
  • Südfrüchte, Schwerpunkt Bananen (Grundschule /Sekundarstufe I)
  • Kleidung (Sekundarstufen I und II)
  • Fußball / Sportkleidung (Sekundarstufen I und II)
  • Smartphone / Elektronik (Sekundarstufen I und II)

Die Verleihkonditionen und alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Solidaritätsinitiative Bonn-Ukraine

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Eine neu eingerichteten Webseite richtet sich gleichermaßen an ehrenamtliche Helfer, Unterstützer und Flüchtende.

In der Hilfsinitiative engagieren sich Exil-Ukrainerinnen und -Ukrainer sowie Menschen, die die Ukraine unterstützen und besonders in der derzeitigen Kriegssituation helfen möchten. Sie sind unparteilich, neutral und autonom.

Die Initiative verfolgt drei Ziele

  • HILFE FÜR GEFLÜCHTETE: Die Initiative entstand am 24. Februar 2022. An dem Tag, an dem Russland die Ukraine angegriffen hat. Wir möchten den Menschen, die in der Folge aus der Ukraine geflüchtet sind, in Bonn unsere Hilfe anbieten. Sie mit Übersetzungs- und Dolmetscherleistungen, bei der Kommunikation mit Behörden und bei rechtlichen Fragen unterstützen. Zudem vermitteln wir Unterkünfte und weitere humanitäre Hilfe. Unser Ziel: die vom Krieg geflüchteten Menschen sollen sich in Bonn sicher und wohl fühlen!
  • SOLIDARITÄT MIT DER UKRAINE: wir fordern das sofortiges Kriegsende! Dafür und für die Ukraine im Allgemeinen möchten wir in Bonn die Herzen aller Menschen gewinnen. Aus diesem Grund organisieren wir pro-ukrainische Veranstaltungen und -Demonstrationen oder auch Zusammenkünfte zwischen Ex-Ukrainerinnen und Ukrainern sowie ukrainischen UnterstützerInnen in Bonn.
  • HILFE FÜR DIE MENSCHEN IN DER UKRAINE: wir zeigen Wege auf, wie Ihr spenden könnt und geben Hinweise, wo Eure Sachspenden (zwischen-)gelagert und von wo sie ins Kriegsgebiet transportiert werden,

Vielfältige Unterstützung

Die Initiative wird in einzelnen Bereichen von Unternehmen in Bonn wie etwa Deutscher Telekom, Deutsche Post DHL, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Engagement Global unterstützt. Darüber hinaus stehen wir im engen Austausch mit weiteren Initiativen, kirchlichen Einrichtungen und Vereinen für die Ukraine-Hilfe in Bonn, Köln, Meckenheim und Düsseldorf sowie mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Generalkonsulat der Ukraine in Düsseldorf.

Veranstaltungreihe zu "Globale Partnerschaften"

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Zwischen dem 24. Februar und 7. April 2022 findet erneut die seit 2018 durchgeführte Blickwechsel-Reihe statt. 2022 werden unter dem Titel „Impulse für Globale Partnerschaften von heute“ vier Online-Veranstaltungen durchgeführt.

Anmeldung per Mail an aussenstelle.mainz@engagement-global.de

24. Februar 2022 / 17:30 - 19 Uhr

PERSPEKTIVWECHSEL: Afrika!

In diesem Vortrag werden Innovationen aus dem afrikanischen Kontinent vorgestellt und die Verbindung zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung hergestellt. Wir diskutieren wie diese mit Welthandel, Klima und Fluchtursachen zusammenhängen und möchten Perspektiven auf und aus dem Globalen Süden zeigen, die unseren Blick auf Afrika differenzieren. Sie zeigen auf, was der Norden vom Süden lernen kann.

10. März 2022 / 17:30 - 19 Uhr

„Women should support each other“ - A Personal Take on Gender Equality and Feminism in Rwanda

Sarah Uwase, a young woman leading a Rwandan business initiative for women, opens up about feminism in Rwanda, challenges she and other women face in their quest for gender equality, and how they can be overcome.
Die Veranstaltung wird in Englischer Sprache mit deutschen Untertiteln stattfinden.

24. März 2022 / 17:30 - 19 Uhr

Was aus unseren Bildern spricht – kritische Reflexion von Sprache und Bildern in der Spendenwerbung In diesem Vortrag fragen wir uns gemeinsam mit Shavu Nsenga, welche kolonial geprägten Bilder aus unserer Spendenwerbung sprechen und wie dies Menschen und Projektpartnern im globalen Süden langfristig schadet. Wir überlegen, wie wir uns dieser Bilder im Kopf bewusst werden und wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Bildern und Sprache im entwicklungspolitischen Kontext aussehen kann.

7. April 2022 / 17:30 - 19 Uhr

Begegnungs- und finanzielle Förderprogramme bei Engagement Global Die Außenstelle Mainz von Engagement Global und das Deutsch-Afrikanische-Jugendwerk (DAJW) stellen sowohl Möglichkeiten zu finanzieller Förderung von Bildungsprojekten im Inland durch das Aktionsgruppenprogramm (AGP), als auch Begegnungsprogramme (Teams up!) für dein und euer Engagement zu global nachhaltiger Entwicklung vor.

Mehr Informationen im Flyer

Film "Made in Bangladesh" jetzt kostenfrei ausleihbar

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Der Film Film „Made in Bangladesh", der letztes Jahr auch im Rahmen der Bonner Filmfair gezeigt wurde, ist nun für Bonner Schulen kostenlos im Medienzentrum der Stadt Bonn ausleihbar.

Inhalt des Films
Die 23-jährige Shimu arbeitet in einer Textilfabrik in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Aus Protest gegen die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen beschließt sie gemeinsam mit ihren Kolleg*innen, eine Gewerkschaft zu gründen. Trotz Drohungen der Fabrikleitung und gegen den wachsenden Druck ihres Ehemannes ist sie bereit, den Kampf um ihre Rechte aufzunehmen.

Zum Hintergrund
Bangladesch ist nach China der zweitgrößte Textilexporteur weltweit. 80 Prozent der Exporterlöse stammen aus der Textilwirtschaft, wo über vier Millionen Menschen arbeiten - 3,2 Millionen davon sind Frauen. In Bangladesch werden die niedrigsten Löhne weltweit bezahlt, was dazu geführt hat, dass dieser Industriezweig enorm wachsen konnte. Der Mindestlohn liegt bei 63 Euro im Monat, zum Leben benötigt ein Mensch laut des Asia Floor Wage 370 Euro pro Monat. Gewerkschaften gibt es in 142 der insgesamt 7.000 Fabriken. Neben den niedrigen Löhnen ist die Arbeitssicherheit ein großes Thema in der Textilindustrie. So kennzeichnen zahlreiche Unglücke diesen Industriezweig, darunter der Einsturz der Fabrik „Rana Plaza“ im Jahr 2013 mit 1.136 Toten und 2.500 Verletzten. Dieses schwere Unglück sorgte dafür, dass der „Bangladesh Accord“ abgeschlossen und zahlreiche Textilfabriken saniert oder geschlossen wurden.

Hinweise und Begleitmaterial für die Bildungsarbeit
Der Film eignet sich für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit und wird für Jugendliche ab 16 Jahren empfohlen. Er greift die Themen Arbeits- und Menschenrechte,
Unternehmensverantwortung und Geschlechtergerechtigkeit auf und knüpft damit an die Fächer Politik, Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Religion, Ethik oder Lebenskunde an. Der Film eignet sich für alle Schulformen.
Das Begleitmaterial, das von Brot für die Welt erstellt wurde, führt in die Themen Textilkonsum und -produktion, Arbeitsrechte sowie die Gleichberechtigung der Frau in Deutschland und Bangladesch ein. Es bietet Fakten, schafft Raum für Selbstreflexionen und zeigt auf, wie sich jede*r für eine nachhaltige Textilproduktion engagieren kann. Die Themen sind eingebettet in Landes- und Projektinformationen zu Bangladesch. Durch die enge Anlehnung an den Film eignet sich das Begleitmaterial für die Weiterarbeit mit "Made in Bangladesh", kann aber auch gut unabhängig vom Film eingesetzt werden. Die zahlreichen Arbeitsblätter bieten Impulse für den Unterricht, sei es in Form von Projekttagen, Unterrichtseinheiten oder einzelnen Unterrichtsstunden.
Das Begleitheft steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.


Film ausleihen
Bonner Schulen können den Film kostenlos beim Medienzentrum der Stadt Bonn ausleihen unter www.medienzentrum-bonn.de.
Für Nicht-Bonner Schulen besteht die Möglichkeit der Ausleihe gegen eine geringe Gebühr bei den kirchlichen Medienzentralen.

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