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Fachtag "Ökologische Kinderrechte und Bildung für nachhaltige Entwicklung"

/ DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund

Ökologische Kinderrechte werden in der UN-Kinderrechtskonvention nicht in einem eigenen, spezifischen Artikel benannt. Denn: zum Zeitpunkt der Erarbeitung  der UN-Kinderrechtskonvention hatte die Diskussion um Menschenrechte der „dritten Generation“ noch nicht stattgefunden. Schulen im Landesprogramm Kinderrechte NRW wissen längst: Kinderrechte und Klimagerechtigkeit sind eng ineinander verwoben. Deshalb müssen die Rechte und das Wohl der Kinder mit einander in den Mittelpunkt ehrgeiziger und konkreter Umweltmaßnahmen und -politiken gestellt werden, einschließlich der Anerkennung eines Menschenrechts auf eine sichere, saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt. Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnis wird der Ausschuss für die Rechte des Kindes 2023 einen General Comment 26 zu Kinderrechten und Umwelt mit Fokus auf den Klimawandel herausgeben.

Die UNESCO Roadmap 2030 „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ fokussiert deshalb auf transformative Bildung. Für die Institution Schule bedeutet dies die ganzheitliche Inblicknahme und sukzessive Transformation der Institution selbst. Mit dem sogenannten Whole School Approach werden die Nachhaltigkeitsthemen nicht nur fächerübergreifend als Wissen ver- mittelt oder in Projekten lösungsorientiert bearbeitet, sondern durch praktisches Handeln im gesamten Schulalltag umgesetzt.

Der Fachtag setzt Impulse für eine rechtebasierte und ökologische Transformation in den Schulen, zeigt Beispiele gelingender Praxis, sensibilisiert für globale Zusammenhänge und Gerechtigkeitsfragen und stell diese in einen expliziten Zusammenhang mit einer ganzheitlichen Lehr- und Lernkultur. Eine kinderrechtebasierte und ökologisch orientierte Einflussnahme auf die institutionellen Strukturen ist ausdrücklich erwünscht.

Der Fachtag ist eine landesweite zentrale Veranstaltung, die von Frau Ministerin Yvonne Gebauer eröffnet wird.

Sie können Sich über diesen Link online anmelden. Dort können Sie sich auch für die Teilnahme an bis zu zwei Foren entscheiden. Im Gallery Walk haben Sie zudem Gelegenheit, mit Akteur:innen verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen.

Das Programm zur Fachveranstaltung finden Sie hier.

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